Proportionale Pfade
Insbesondere für Tracker und Mobilstationen mit hoher Bakenfrequenz oder auch Digipeater bietet sich die Verwendung von proportionalen Pfaden für die Aussendung ihrer Positionsmeldungen an.
Das ursprüngliche APRS-Design nutzte einen Verfalls-Algorithmus, um neue Daten häufiger auszusenden als alte Daten, und jede spätere Kopie immer seltener, wenn das Paket unverändert bleibt. Die meisten Folgegeräte und Tracker ignorierten dieses Fundamentale Prinzip und sendeten viel zu oft unveränderte, doppelte Informationen.
Wir benötigen deshalb Tracker, die direkte und lokale 1-hop Pfade häufiger verwenden als 2- oder 3-hop Pfade. Dies nett sich "Proportional Pathing" (Verhältnismäßige Pfade). Diese Technik verringert die Belastung im Netzwerk um einen HOHEN Faktor, da Mobilstationen mit hohen Bakenraten und langen Pfaden eines der größten Probleme darstellen. Zusätzlich löst es das Problem der Angleichung der Pfade zwischen einzelenen Gebieten. Die Einstellung "Proportional Pathing" = 3 sollte nahezu überall OK sein
Es bedeutet, dass der Mobilist/Tracker:
- 1-Minuten-Takt aber direkt sendet.
- 2-Minuten-Takt über WIDE1-1 sendet.
- 4- Minuten-Takt über WIDE1-1,WIDE2-1 sendet.
Diese Technik verringert die Belastung im Netzwerk um einen HOHEN Faktor, da Mobilstationen mit hohen Bakenraten und langen Pfaden eines der größten Probleme darstellen. Zusätzlich löst es das Problem der Angleichung der Pfade zwischen einzelenen Gebieten.
Entsprechendes bietet sich im Hinblick auf die Net-Cycle-Time von 30 Minuten angepasst auch für die Aussendungen von Digipeatern an. Für UI-DIGI kann dies wie folgt erreicht werden (2-Hop-Net):
BDL 1 NULL
BDL 2 WIDE2-1
BDL 3 WIDE2-2
BE 1 330
BE 2 550
BE 3 1750
Hier wird also der erste Bakentext lokal alle 10 Minuten abgestrahlt. Der zweite Bakentext über zwei Hops alle 30 Minuten und der dritte Bakentext über drei Hops alle Stunde.
Diese Technik ist z.B. auch im neuen Kenwood TM-D710 implementiert.
Update: 19.02.2007, DL1LJ
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